Mittwoch, 29. September 2010

+++Einmal bitte gönnen

+++Dieser Blog hier hat heute morgen um 0:30 seinen ersten Eintrag, jetzt schon 16 Leser, 161 pageviews und 23 Kommentare. Sieht nach ner guten Marketingstrategie aus.

Dienstag, 28. September 2010

+++The Future: Behold!

+++Dialog zwischen mir und meinem Gastbruder:
(11:06:48) Bademantelfreak: wow.
(11:06:53) Bademantelfreak: i slept 10 hours uninterrupted
(11:06:58) pieslayer1018: nice
(11:07:01) Bademantelfreak: im freaking out.
(11:07:09) Bademantelfreak: not used to that kind of relaxation anymore
(11:07:28) pieslayer1018: I could see how thats scary
(11:07:49) Bademantelfreak: especially like i woke up and was like "waitaminute, why is it so bright outside?"
(11:09:48) pieslayer1018: weird
(11:09:51) pieslayer1018: wait...
(11:09:58) pieslayer1018: itsbright there?
(11:10:00) pieslayer1018: and its dark
(11:10:02) pieslayer1018: dude
(11:10:06) pieslayer1018: I think you're
(11:10:11) pieslayer1018: IN THE FUTURE!
(11:11:43) Bademantelfreak: DUN
(11:11:44) Bademantelfreak: DUN
(11:11:45) Bademantelfreak: DUN
(11:12:07) pieslayer1018: OMGEEE
(11:12:12) pieslayer1018: whats it like there?
(11:12:24) pieslayer1018: are there flying cars yet?
(11:12:46) Bademantelfreak: almost.
(11:12:50) pieslayer1018: man
(11:13:02) pieslayer1018: fucking scientists
(11:13:07) pieslayer1018: always lying
(11:13:11) pieslayer1018: pissing me off

Montag, 27. September 2010

+++Was man doch so lernt.

+++Gestern habe ich tatsächlich mal ne Fiebermessung angestellt: 39°. Da hieß die Order: sofort ins Bett! Also ins Bett gequält und unter Aufsicht meiner Freundin zwei Einheiten von 60 Minuten geschlafen. Irgendwie kann ich nicht mehr an einem Stück, das ist einfach nicht drin.
Nach diesen 120 Minuten musste sie dann aber weg und dann fingen die Schwierigkeiten an. Schwerig ist, dass ich die Träume so schlecht beschreiben kann, aber ich will es versuchen. Es ging um eine Gesellschaft, die aus so vielen, nicht zusammen passenden Teilen bestand (und einige Teile waren auch in sich komplett unsinnig), die sich zum Ziel gesetzt hatte, sowohl wirtschaftlich als auch im Umweltschutz voran zu schreiten. Die parallelen zur modernen Gesellschaft sind klar. Nun kommen wir zum interessanteren Teil. Ein Mann mit Trenchcoat, Hut und Lederhandschuhen bietet mir 30.000$, nur dafür, dass ich ein Studium absolviere und danach in die Politik gehe.
Es gibt so viele Details, die ich nicht erwähne, weil sie nur verwirren. Der Ein-Mann-Schwebetransporter, geformt wie eine Fernbedienung in klarem Plastik-weiß, Die KUGEL-(nicht Kreis)-Förmige Markthalle mit Mitarbeiterwohnung und Tiefgarage, die gebaut werden sollte (wegen Energieeffizient und so) und noch vieles anderes, was mir nicht mehr einfällt. Schlimm wäre das alles nicht, aber es geschah in so einer Wust aus Informationen, die auf mich einprasselten, dass ich nicht allem folgen konnte. Und das Kakophonische Geschrei und die Gesichter blieben mir manches mal noch bis nach dem Aufwachen erhalten, so dass ich mich im Bett um herwälzte und "Ergebt doch endlich sinn!" murmelte.
Dann aber änderte sich das Szenario. Nachdem ich mir dachte "ich muss doch einfach nur das System verstehen" wurde alles systematischer. Ich empfing die Sendung eines bestimmten Wesens, das mir erzählte, dass man jedes Zeichen, jedes Symbol in seiner Form und damit in seiner Bedeutung auf eine Art und Weise steigern konnte, die zwar optisch nicht mehr wahrnehmbar ist, aber im Gehirn eine Überreaktion auslöst, wie zum Beispiel Übelkeit, Angstanfälle, Euphorie, bis hin zu Herzinfarkten oder Amokläufen... dieses Wesen erzählte mir, dass man diese Zeichen auch thelepathisch weiterverbreiten konnte und zeigte mir einige verschwommene Versionen, die halt keinen Effekt mehr hatten.
Es erzählte mir von einer thelepathischen Gemeinschaft von wissenden, die sich aufgrund ihrer Erkenntnisse soweit von der irdischen Welt abgekapselt hatten, dass sie ihr Leben regelmäßig bei einem spektakulären Autorennen in der Innenstadt einer Metropole aufs Spiel setzten.
Zu diesem Zeitpunkt wachte ich immernoch alle 30 Minuten von der Flut der Träume auf, bis mir klar wurde, dass ich die Kontrolle übernehmen musste. Ich musste aus all den unzusammenhängenden Episoden eine ganze Machen, und diese dann nach meinen Wünschen steuern. So könnte ich all die Störgeräusche herausfiltern und endlich zusammenhängend mehrere Stunden schlafen.
Ich wusste ja, dass alles, was ich sah, wenn ich die Augen schloß ein Traum war und diese setzten tatsächlich nicht einmal 20 Minuten nach dem Augenschließen ein.
Ich erzählte also der thelepathischen Entität, dass sie keine Ahnung habe, mit wem sie sich einließe, dass ich schließlich die Welt, in der sie existierte geschaffen hatte und dass ich es Leid sei, wie überfüllt der geistige Äther sei. Darauf sandte ich eine tödliche Kombination aus Zeichen über meine thelepathische Verbindung und wusste, dass ich einen Großteil der wissenden Gemeinschaft umgebracht haben musste.
Den Rest vernichtete ich in einem Panzerwagen mit aufgemotzten Motor in ihrem eigenen Sport (luzide Träume sind was schönes) und lehnte mich zurück auf dem Thron meiner Welt über der Kugelförmigen Markthalle.
Der Traum dauerte tatsächlich dann drei Stunden und ich fühlte mich wesentlich besser.

Freitag, 24. September 2010

+++Wenn schon, denn schon

+++Man gönnt sich ja sonst nichts. Erst die Dullies in meinem Jahrgang, die sich über jedes demokratisches Prinzip hinwegsetzen und Müllhalden am Fließband produzieren, dazu ne ordentliche Krankheit, dann wurde mir auch noch mein Fahrrad geklaut und heute stelle ich fest, dass es sich bei meinen Halsbeschwerden eventuell nicht um eine Erkältung, sondern um Streptokokken oder Pfeiffer-Drüsenfieber handeln könnte, so zumindest meine Hausärztin. ...
Was soll sowas?

Donnerstag, 9. September 2010

+++Wisst ihr was?

+++Ich bin glücklich. Einfach so und absolut. Was soll ich da noch sagen? Darf man sowas in Deutschland überhaupt offen zugeben? Glücklich zu sein? Ich bin mir da manchmal nicht so sicher. Vorallem in Anbetracht der Tatsache, dass es so vielen nicht so besonders geht. Aber ich bin in einer für mich momentan sehr erfüllenden Beziehung, ich weiß, was ich will und was nach der Schule werden könnte (was die Angst vor der Zukunft auf jeden Fall mindert und in klare Formen bringt).
Ich wollte das hier mal fest halten. Nicht unbedingt für dich, lieber Leser. Sondern vor allem für mich, wenn es mir mal wieder schlecht geht und ich meinen Blog nach den guten Zeiten durchforste.
Ja, mir geht es gut.

Donnerstag, 2. September 2010

Freitag, 27. August 2010

+++Bei Google

+++Ich hab
"windows vista ändert meinen style was ist da los wem muss ich eine reinhauen damit das sich wieder ändert das passt gar nicht mehr zum hintergrundbild"
eingegeben... und leider kein Ergebnis gefunden. Wie doof.

Dienstag, 10. August 2010

+++Gedichtinterpretationen

+++(keine Angst, dieser Artikel enthält keine Gedichtinterpretation.)
Something kinda sad about
The way that things have come to be.
Desensitized to everything.
What became of subtlety?
How can this mean anything to me?
If I really don't feel anything at all?
-Tool,   Ænima, Stinkfist,  Zoo Entertainment  1996

Heute hatte ich es wieder, dieses ungesunde Gefühl, das ich eigentlich überhaupt nicht erklären kann. Wobei ich nicht weiß, ob die Überzeugung, dieses Gefühl sei "ungesund" daher kommt, dass es sich nicht gut anfühlt, oder ob es daher kommt, dass ich es nicht erklären kann. Die Fähigkeit, es genau zu bestimmen, zu kategorisieren, zu kartieren und zu benennen entzieht sich mir vollends. Es war in dem Moment, als wir in Englisch aufgefordert wurden "Sympathy" von Paul Laurence Dunbar zu interpretieren.
Die Bedeutung war mir sofort klar, die verschiedenen Stilmittel fielen mir direkt auf, alle Symbole zerfielen in Sekunden zu Worthülsen um die wahre Bedeutung zu vermitteln, wie ein Stück Küchenpapier das man anzündet zu Asche zerfällt.
Jetzt, wo ich darüber nachdenke, wird mir klar, was mein ungesundes Gefühl war. Es war ein Mangel an Gefühl. Ich fühlte nichts. Merkwürdig. Gedichte, die ja im Gegensatz zu Sachtexten (welche ich früher nie ausstehen konnte und heute schreiben kann wie eine Maschine) bestehen doch rein aus emotionen, sind sie doch nur dazu Gedacht unser Herz anzusprechen. Wir sollen fühlen, wenn wir sie lesen, nicht denken. Dennoch: nichts. Absolut nichts.
Ich konzentrierte mich auf die Bilder, die das Gedicht beim ersten Lesen kurz hatte aufflammen lassen, wollte sie wieder ins Gedächtnis bringen wie das Bild eines Projektors, dem der Strom ausgeht.
Meine Versuche endeten in einem katastrophalen Fehlschlag, der mich geistig nur ablenkte und es mir unmöglich machte mit der Interpretation fortzufahren.
Was war hier gerade passiert?
Was ist mit mir insgesamt passiert? Solche Dinge kommen nicht einfach so vor.
Spulen wir ein Viertel Jahr zurück. Zurück zur Traumfabrik in Regensburg, zurück zum Improvisationskurs, den ich nam. In dem ich wieder lernte, zu tun, nicht zu denken. In dem alles natürlich kam. In dem ich selbst in Szenen mitwirkte, die andere zum lachen brachten (aber nur, wenn ich nicht über das nachdachte, was ich tat). Das war ein Moment, in dem ich mich lebendig fühlte.  Ich war mir jederzeit bewusst, was ich fühlte, was ich war und wie es mir ging. Ich konnte (und wollte) es zu dem Zeitpunkt nicht benennen, aber tatsächlich war es so.
Hm. 
Ich weiß jetzt, dass es mir damit besser ging, auch wenn ich es nicht benennen kann und es mir fern liegt, das zu wollen. Es hatte etwas natürliches.
Während ich jetzt durchgehend in einer emotionalen Grauzone lebe.
So im darüber reflektieren wird mir klar, dass es mit dem systematischen sezieren, analysieren und zerstören von Gedichten in meiner Schullaufbahn zu tun haben muss. Hierbei wurde den "logischen" Gehirnarealen befohlen die "emotionalen" genau zu beobachten, jede Regung aufzuzeichnen, zu verbalisieren und auf Papier zu bringen.
Es ging darum jederzeit zu verstehen, welcher Teil des Gedichts welche Regung hervorruft, wieso die Autoren welche Mittel, welche Bilder und welche Struktur verwendeten, und was sie genau damit sagen wollten.
...
Wozu? Ich meine, kann man ein jedes Werk der Literatur nicht auch instinktiv verstehen? Ist es notwendig, alles in Kategorien zu stecken? Muss man für jedes Stilmittel, für jede einigermaßen regelmäßige Wortkombination eine literarisch richtige Bezeichnung haben?

Ich habe meinen Schreibblock gefunden. Er liegt genau in dem Problem. Genau dort. Im nachdenken. Im über Gefühle nachdenken. Im Schein, im Wirken, anstatt zu sein.

Ich hätte nie gedacht, dass das so eine Wirkung auf mich haben würde.
...
Vielleicht sollte ich dem Kultusministerium schreiben.

+++Großes Tennis

+++
Sie habens geschafft in meiner Schule ne tragende Wand wegzuhauen und jetzt ist n drittel des Gebäudes gesperrt, weil dort der Boden absackt. Schöne Geschichte. Resultat ist, dass wir noch mehr unter Raumarmut leiden (zusätzlich zum Baulärm und Staubbelastung). Super Geschichte. Da geht also das Konjunkturpaket flöten, möchte man sagen. Zu welchem Zweck? Das Nebengebäude wird nun dazu ausgebaut quasi autark funktionieren zu können (mit eigenem Mehrzweckraum UND einem Naturwissenschaftentrakt, sowie eigenen Kunsträumen), das war nur nie vorgesehen. Genau genommen ist das ein ehemaliges Bürogebäude, das niemals solche Mengen an Leuten beherbergen sollte.
Ich könnte jetzt mit den Fingern auf das Land zeigen, weil die Schule überlastet ist. Oder auf die Eltern, weil sie zu viele Kinder in die Welt gesetzt haben. Aber ich entscheide mich für das Land, man hätte sowas vorhersehen können...
Bah.

Dienstag, 3. August 2010

+++Hm.


+++Hm. Was wäre, wenn es tatsächlich der Murmeltiertag von irgendwem auf der Welt wäre? Es würde wahrscheinlich niemand mitbekommen.