Freitag, 28. November 2008

+++Was soll ich sagen?

+++Wenn einen jemand ziemlich plötzlich damit konfrontiert, dass dessen Mutter vor kurzem gestorben ist, kann das schockierend sein. Wenn man vorher, unwissenderweise wohlgemerkt, kommentare über eben diese Mutter macht wird die Situation nicht unbedingt besser.

Es ist 2:14 am Morgen und ich sitze am Rechner. Warum tue ich solche Dinge?
Keine Ahnung.
Es ist eh nur eine Frage der Zeit, bis ich den Raubbau an meinem Körper bereue und er sich zwangsläufig zurückholt, was ich ihm genommen.
Ich rechne in spätestens 14 Tagen mit einem temporären totalen Ausfall. Wenn nicht schon früher.
Wieder die Frage, warum tue ich soetwas?
Weil ich etwas suche. Was es genau ist, weiß ich nicht, aber ich suche etwas. Irgendwas in mir drin (haaa. haa. ha. Keine Homowitze, bitte!)
Nein, ehrlich. Irgendwas fehlt mir. Und wenn es nur das WIssen um meine tatsächlichen Grenzen ist.
Vielleicht muss ich mir einfach nur mal was beweisen. Das könntes sein.
Ja.

Mein Kreislauf ist am Tiefpunkt und ich werde müde. Eine Sache aber noch:
Was ist eigentlich Einsamkeit?
Und, an zweiter Stelle: Wieso fühle ich mich einsam und habe ich überhaupt das Recht dazu?

Wikipedia spuckt das hier aus:

Der Begriff Einsamkeit bezeichnet die Empfindung, von anderen Menschen getrennt und abgeschieden zu sein. Die Bewertung dieses Sachverhalts kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem, aus welchem Blickwinkel man ihn betrachtet: Während die Sozialwissenschaften in der Einsamkeit oft überwiegend eine Normabweichung und einen Mangel erblicken, billigen die Geisteswissenschaften der Einsamkeit eher auch positive Aspekte zu, im Sinne einer geistigen Erholungsstrategie, die notwendig sein kann, um die Gedanken zu ordnen oder Kreativität zu entwickeln.


Ich bin also isoliert. Physisch eher weniger, habe ja mit vielen Menschen am Tag zu tun. Doch ich fühle, dass nur wenige tatsächlich zu mir durch dringen. Schade eigentlich. Sehr schade.
Ob das mein eigener Fehler ist? Möglich. Wahrscheinlich. Aber es hängt sicher auch damit zusammen, dass sich nur noch die wenigsten auf meiner Wellenlänge befinden. Ja, ich weiß, wie arrogant das klingt. Aber es ist so. Und ich meine hierbei eher weniger die intellektuelle Wellenlänge, sondern eher die emotionale (dass mir intellektuell die wenigsten das Wasser reichen kann ist ja klar.... ;) )

Ich fühle mich also einsam. Irgendwie missverstanden, aber auch von mir selbst.
Ich brauch eeine feste Beziehung.
Der Kausalzusammenhang ist hier für die wenigsten erschließbar, was dem Autor aber an dieser Stelle herzlich egal ist.
ICh brauche das halt gerade, definitiv.

Hoffnung ist in Sicht, keine Angst.

---Ende des Eintrages.

1 Kommentar:

Müsli Bob hat gesagt…

der zusammenhang liegt (zumindest in meinem kopf) gar nicht so fern, wie du vielleicht glaubst.
allerdings ist dieses einsamkeits-gefühl ein recht unabhängiges von äußerlichen einflüssen. zumindest wenn es das ist, was ich meine.