Donnerstag, 30. Dezember 2010

+++Gerade auf meiner Google-Startseite...

+++
Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.


Aristoteles

Samstag, 25. Dezember 2010

+++Fever Ray

+++So unglaublich geil und so unglaublich atmosphärisch... einfach hörenswert.



This will never end
Cause I want more
More, give me more, give me more

This will never end
Cause I want more
More, give me more, give me more

If I had a heart I could love you
If I had a voice I would sing
After the night when I wake up
I'll see what tomorrow brings

If I had a voice I would sing

Dangling feet from window frame
Will I ever ever reach the floor?
More, give me more, give me more

Crushed and filled with all I found underneath and inside
Just to come around
More, give me more, give me more

If I had a voice I would sing

Samstag, 18. Dezember 2010

+++Fettes Brot - Jein

+++Jein

Es Ist Neunzehn Sechundneunzig
Meine Freundin Ist Weg Und Braeunt Sich
In Der Suedsee.
Allein
Ja, Mein Budget War Klein.
Na Fein.
Herein!
Willkommen Im Verein!

Ich Wette, Heute Machen Wir Erneute Fette Beute,
Treffen Saeute Braeute Und Lauter Nette Leute.
Warum Dauernd Trauern? Wow! Schaut Euch Diese Frau An!
Schande! Dazu Bist Du Im Stande?

Kaum Ist Deine Herzallerliebste Aus'M Lande,
Und Du Haengst, Denkst Laengst An Ne Andere.

Ja Was Soll Ich Denn Heulen, Ihr Wisst, Dass Ich Meiner Freundin Treu Bin.
Ich Bin Brav, Aber Ich Traf Eben My First Love.
Ich Darf Zwar Nur Im Schlaf, Doch Auf Sie War Ich Schon Immer Scharf.
Habt Ihr Den Blick Geahnt, Den Sie Mir Eben Durchs Zimmer Warf.

Oh Mein Gott, Wat Hat Der Trottel Sagt?
"What A Pretty Woman. Das Glueck Ist Mit Die Dummen."
Wenn Ich Die Stumme Blicke Schicke,
Sie Wie Rummenigge Kicke, Meint Ihr, Checkt Sie Das?

Du Bist Durchschaubar Wie Plexiglas!
Uh! Sie Kommt Auf Dich Zu!
"Na, Kleiner, Hast Du Bock Auf Schweinereien?"
Ja Klar, Aeh Nein, Ich Mein: Jein.

(Echo: Jein...Jein...Jein...)
Soll Ich'S Wirklich Machen, Oder Lass' Ich'S Lieber Sein?
Jein.
(Ja-Ja Oder Nein)
Soll Ich'S Wirklich Machen, Oder Lass' Ich'S Lieber Sein?

Ich Habe Einen Freund.
Ein Guter?
Sozusagen Mein Bester, Und Ich Habe Ein Problem:
Ich Steh' Auf Seine Freundin.
Nicht Auf Seine Schwester?
Wuerd' Ich Auf Die Schwester Steh'N, Haett' Ich Nicht Das Problem,
Das Wir Haben, Wenn Er Und Sie Und Ich Uns Sehen.
Kommt Sie In Den Raum, Wird Mir Schwindelig.
Sag Ich 'Sie Will Nichts Von Mir', Dann Schwindel' Ich.
Ich Will Sie, Sie Will Mich,
Das Weiss Sie, Das Weiss Ich - Nur Mein Bester Freund, Der Weiss Es Nicht.
Und Somit Sitz' Ich Sozusagen In Der Zwickmuehle,
Und Das Ist Auch Der Grund, Warum Ich Mich Vom Schicksal Gefickt Fuehle.

Warum Hat Er Die Schoenste Frau Zur Frau?
Mit Dem Schoensten Koerperbau.
Und, Ist Sie Schlau?
Genau.

Es Steigen Einem Die Traenen In Die Augen, Wenn Man Sieht,
Was Mit Mir Passiert, Und Was Mit Mir Geschieht.
Es Erscheinen Engelchen Und Teufelchen Auf Meiner Schulter:
Engel Links, Teufel Rechts.

Lechtz!
Nimm Dir Die Frau, Sie Will Es Doch Auch!
Kannst Du Mir Erklaeren, Wozu Man Gute
Freunde Braucht?

Halt, Der Will Dich Linken!

Schreit Der Engel Von Der Linken,

Weisst Du Nicht, Dass Sowas Scheisse Ist, Und
Luegner Stinken?

Ah, Und So Streiten Sich Die Beiden Um Mein Gewissen,
Und Ob Ihr'S Glaubt Oder Nicht: Mir Geht Es Echt Beschissen,
Doch Waehrend Sich Der Engel Und Der Teufel Anschreien, Entscheide
Ich Mich Fuer
Ja, Nein, Ich Mein: Jein!

(Ja-Ja Oder Nein)
Soll Ich'S Wirklich Machen, Oder Lass' Ich'S Lieber Sein?
Jein
(Ja-Ja Oder Nein)
Soll Ich'S Wirklich Machen, Oder Lass' Ich'S Lieber Sein?

Ich Schaetze, Jetzt Bin Ich Der Solist In Unserem Knabenchor.
Hey Schiff, Was Hast'N Heute Abend Vor?
Huemm... Ich Mach' Hier Nur Noch Meine Strophe Fertig, Pack' Meine
Siebensachen, Und Dann Werd' Ich Mich Zu Meiner Freundin Begeben, Denn
Wenn Man Ehrlich Gesteht, Sind Solche Netten, Ruhigen Abende Eher
Spaerlich Gesaet.
Aha. Dabei Bist'E Eingeladen, Auf Das Beste Aller Feste Auf Der
Gaesteliste Eingetragen.
Und Wenn Du Nicht Mitkommst, Dann Hast Du Echt Was Verpasst,
Und - Wen Wundert'S, Das Wird Fast
Die Party Des Jahrhunderts.
Aehm... Lust Haett' Ich Ja Eigentlich Schon.
Oh! Es Klingelt Jetzt Das Telefon.

Und Sie Sagt 'Es Waer' Schoen, Wenn Du Bei Mir Bleibst Heut' Nacht.'
Ich Dacht', Das Waer' Abgemacht.
Wisst Ihr, Ich Liebe Diese Frau, Und Deswegen
Komm' Ich Von Der Traufe In Den Regen.
Na, Was Ist Denn Nun, Schiffmeister, Kommst Du Mit, Du Kollegenschwein?

Ja... Aeh... Nein... Ich Mein: Jein!

(Ja-Ja Oder Nein)
Soll Ich'S Wirklich Machen, Oder Lass' Ich'S Lieber Sein?
Aeh... Jein!
(Ja-Ja Oder Nein)
Soll Ich'S Wirklich Machen, Oder Lass' Ich'S Lieber Sein?(Ja-Ja Oder Nein)

Gefunden auf: http://www.elektrolurch.com/lyrics/titel/467.html

Donnerstag, 9. Dezember 2010

+++Slayerzeit

+++Ich höre gerade Slayer. Slayer habe ich verdammt lange nicht mehr gehört. Slayer höre ich nur zu besonderen Zeiten, nicht weil ich Slayer so gut finde, sondern weil Slayer nur zu dieser einen Stimmung wirklich passt.
Ich will damit nicht sagen, ich wäre sauer. Keinesfalls. Aber ich bin sehr abweisend und kalt in letzter Zeit. Das wird vielen aufgefallen sein.
Ich bringe vielen nicht den Respekt und die Anerkennung entgegen, die sie verdienen und das tut mir aufrichtig Leid. Aber ich möchte mich doch erklären. So ist doch das Verhalten eines Menschen gegenüber immer ein Spiegel dessen, wie er sich selbst gegenüber ist.
In mir herrscht Ausnahmezustand und ich überspiele es mit Abgedrehtheit, Arroganz, Apathie und eben Slayer.
Da ist zum einen die vor mir stehende Zukunft, die zwar aufregend, aber auch sehr ungewiss und so entgültig scheint wie der Kokon für die Larve.
Da ist das Wetter, die Dunkelheit und die Kälte, die mich kopfüber in die "Neurosis-Stimmung" stürzen.
Zu guter letzt sind da die Regierung, die Medien und die Gesellschaft selbst, bei denen ich mir nicht mehr sicher bin, wie weit ich ihnen noch trauen kann.
Die Ereignisse der letzten Zeit stellen das demokratische Grundgerüst in Frage, das ich für Jahre als Fundament meines politischen Denkens sah.
Zu guter letzt bin da ich selbst, dem ich nicht mehr traue. Ich weiß nicht, ob alle meine Zweifel nicht nur eingebildet sind oder vielleicht einfach nur etwas ganz anderes verbergen sollen, was tiefer liegt.
Ich weiß es nicht und es ist der falsche Zeitpunkt, diese Frage zu beantworten. Dafür brauche ich die Ruhe, die ich so kurz vor dem Sturmgewitter, das mich in den nächsten Monaten erwartet nicht habe.
Und das ist erst der Anfang vom "richtigen" Leben...

Sonntag, 28. November 2010

Freitag, 29. Oktober 2010

+++NANOWRIMO

+++Im November ist National Novel Writing Month. Ich haber mir überlegt, mitzumachen. Die Idee dahinter ist, dass es im November eh dunkel ist und es nix zu tun gibt, da kann man mal eben pro Tag drei Seiten schreiben. Das sollte ich schaffen. Ich habe eine gute Idee, die stündlich weiter wächst und bei der ich jetzt schon so hibbelig bin, anzufangen zu schreiben. Aber ich muss erst noch Schulkrams erledigen :( egal.
Ich schreibe bald wieder. Ich fühle es jetzt schon, diese reinigende Leere, diese gedankliche Ordnung, die bei mir das letzte Mal einkehrte, als ich an Pax Nerkis arbeitete. Es ist wie diese elektrische Spannung, die man vor einem Gewitter überall spürt, die so dicht ist, dass man meint einen metallischen Geschmack auf der Zunge zu fühlen.

Montag, 11. Oktober 2010

+++Who?

+++
Who are you?
>I am me. Who are you?
I am me as well.
>Touché.

Mittwoch, 29. September 2010

+++Einmal bitte gönnen

+++Dieser Blog hier hat heute morgen um 0:30 seinen ersten Eintrag, jetzt schon 16 Leser, 161 pageviews und 23 Kommentare. Sieht nach ner guten Marketingstrategie aus.

Dienstag, 28. September 2010

+++The Future: Behold!

+++Dialog zwischen mir und meinem Gastbruder:
(11:06:48) Bademantelfreak: wow.
(11:06:53) Bademantelfreak: i slept 10 hours uninterrupted
(11:06:58) pieslayer1018: nice
(11:07:01) Bademantelfreak: im freaking out.
(11:07:09) Bademantelfreak: not used to that kind of relaxation anymore
(11:07:28) pieslayer1018: I could see how thats scary
(11:07:49) Bademantelfreak: especially like i woke up and was like "waitaminute, why is it so bright outside?"
(11:09:48) pieslayer1018: weird
(11:09:51) pieslayer1018: wait...
(11:09:58) pieslayer1018: itsbright there?
(11:10:00) pieslayer1018: and its dark
(11:10:02) pieslayer1018: dude
(11:10:06) pieslayer1018: I think you're
(11:10:11) pieslayer1018: IN THE FUTURE!
(11:11:43) Bademantelfreak: DUN
(11:11:44) Bademantelfreak: DUN
(11:11:45) Bademantelfreak: DUN
(11:12:07) pieslayer1018: OMGEEE
(11:12:12) pieslayer1018: whats it like there?
(11:12:24) pieslayer1018: are there flying cars yet?
(11:12:46) Bademantelfreak: almost.
(11:12:50) pieslayer1018: man
(11:13:02) pieslayer1018: fucking scientists
(11:13:07) pieslayer1018: always lying
(11:13:11) pieslayer1018: pissing me off

Montag, 27. September 2010

+++Was man doch so lernt.

+++Gestern habe ich tatsächlich mal ne Fiebermessung angestellt: 39°. Da hieß die Order: sofort ins Bett! Also ins Bett gequält und unter Aufsicht meiner Freundin zwei Einheiten von 60 Minuten geschlafen. Irgendwie kann ich nicht mehr an einem Stück, das ist einfach nicht drin.
Nach diesen 120 Minuten musste sie dann aber weg und dann fingen die Schwierigkeiten an. Schwerig ist, dass ich die Träume so schlecht beschreiben kann, aber ich will es versuchen. Es ging um eine Gesellschaft, die aus so vielen, nicht zusammen passenden Teilen bestand (und einige Teile waren auch in sich komplett unsinnig), die sich zum Ziel gesetzt hatte, sowohl wirtschaftlich als auch im Umweltschutz voran zu schreiten. Die parallelen zur modernen Gesellschaft sind klar. Nun kommen wir zum interessanteren Teil. Ein Mann mit Trenchcoat, Hut und Lederhandschuhen bietet mir 30.000$, nur dafür, dass ich ein Studium absolviere und danach in die Politik gehe.
Es gibt so viele Details, die ich nicht erwähne, weil sie nur verwirren. Der Ein-Mann-Schwebetransporter, geformt wie eine Fernbedienung in klarem Plastik-weiß, Die KUGEL-(nicht Kreis)-Förmige Markthalle mit Mitarbeiterwohnung und Tiefgarage, die gebaut werden sollte (wegen Energieeffizient und so) und noch vieles anderes, was mir nicht mehr einfällt. Schlimm wäre das alles nicht, aber es geschah in so einer Wust aus Informationen, die auf mich einprasselten, dass ich nicht allem folgen konnte. Und das Kakophonische Geschrei und die Gesichter blieben mir manches mal noch bis nach dem Aufwachen erhalten, so dass ich mich im Bett um herwälzte und "Ergebt doch endlich sinn!" murmelte.
Dann aber änderte sich das Szenario. Nachdem ich mir dachte "ich muss doch einfach nur das System verstehen" wurde alles systematischer. Ich empfing die Sendung eines bestimmten Wesens, das mir erzählte, dass man jedes Zeichen, jedes Symbol in seiner Form und damit in seiner Bedeutung auf eine Art und Weise steigern konnte, die zwar optisch nicht mehr wahrnehmbar ist, aber im Gehirn eine Überreaktion auslöst, wie zum Beispiel Übelkeit, Angstanfälle, Euphorie, bis hin zu Herzinfarkten oder Amokläufen... dieses Wesen erzählte mir, dass man diese Zeichen auch thelepathisch weiterverbreiten konnte und zeigte mir einige verschwommene Versionen, die halt keinen Effekt mehr hatten.
Es erzählte mir von einer thelepathischen Gemeinschaft von wissenden, die sich aufgrund ihrer Erkenntnisse soweit von der irdischen Welt abgekapselt hatten, dass sie ihr Leben regelmäßig bei einem spektakulären Autorennen in der Innenstadt einer Metropole aufs Spiel setzten.
Zu diesem Zeitpunkt wachte ich immernoch alle 30 Minuten von der Flut der Träume auf, bis mir klar wurde, dass ich die Kontrolle übernehmen musste. Ich musste aus all den unzusammenhängenden Episoden eine ganze Machen, und diese dann nach meinen Wünschen steuern. So könnte ich all die Störgeräusche herausfiltern und endlich zusammenhängend mehrere Stunden schlafen.
Ich wusste ja, dass alles, was ich sah, wenn ich die Augen schloß ein Traum war und diese setzten tatsächlich nicht einmal 20 Minuten nach dem Augenschließen ein.
Ich erzählte also der thelepathischen Entität, dass sie keine Ahnung habe, mit wem sie sich einließe, dass ich schließlich die Welt, in der sie existierte geschaffen hatte und dass ich es Leid sei, wie überfüllt der geistige Äther sei. Darauf sandte ich eine tödliche Kombination aus Zeichen über meine thelepathische Verbindung und wusste, dass ich einen Großteil der wissenden Gemeinschaft umgebracht haben musste.
Den Rest vernichtete ich in einem Panzerwagen mit aufgemotzten Motor in ihrem eigenen Sport (luzide Träume sind was schönes) und lehnte mich zurück auf dem Thron meiner Welt über der Kugelförmigen Markthalle.
Der Traum dauerte tatsächlich dann drei Stunden und ich fühlte mich wesentlich besser.

Freitag, 24. September 2010

+++Wenn schon, denn schon

+++Man gönnt sich ja sonst nichts. Erst die Dullies in meinem Jahrgang, die sich über jedes demokratisches Prinzip hinwegsetzen und Müllhalden am Fließband produzieren, dazu ne ordentliche Krankheit, dann wurde mir auch noch mein Fahrrad geklaut und heute stelle ich fest, dass es sich bei meinen Halsbeschwerden eventuell nicht um eine Erkältung, sondern um Streptokokken oder Pfeiffer-Drüsenfieber handeln könnte, so zumindest meine Hausärztin. ...
Was soll sowas?

Donnerstag, 9. September 2010

+++Wisst ihr was?

+++Ich bin glücklich. Einfach so und absolut. Was soll ich da noch sagen? Darf man sowas in Deutschland überhaupt offen zugeben? Glücklich zu sein? Ich bin mir da manchmal nicht so sicher. Vorallem in Anbetracht der Tatsache, dass es so vielen nicht so besonders geht. Aber ich bin in einer für mich momentan sehr erfüllenden Beziehung, ich weiß, was ich will und was nach der Schule werden könnte (was die Angst vor der Zukunft auf jeden Fall mindert und in klare Formen bringt).
Ich wollte das hier mal fest halten. Nicht unbedingt für dich, lieber Leser. Sondern vor allem für mich, wenn es mir mal wieder schlecht geht und ich meinen Blog nach den guten Zeiten durchforste.
Ja, mir geht es gut.

Donnerstag, 2. September 2010

Freitag, 27. August 2010

+++Bei Google

+++Ich hab
"windows vista ändert meinen style was ist da los wem muss ich eine reinhauen damit das sich wieder ändert das passt gar nicht mehr zum hintergrundbild"
eingegeben... und leider kein Ergebnis gefunden. Wie doof.

Dienstag, 10. August 2010

+++Gedichtinterpretationen

+++(keine Angst, dieser Artikel enthält keine Gedichtinterpretation.)
Something kinda sad about
The way that things have come to be.
Desensitized to everything.
What became of subtlety?
How can this mean anything to me?
If I really don't feel anything at all?
-Tool,   Ænima, Stinkfist,  Zoo Entertainment  1996

Heute hatte ich es wieder, dieses ungesunde Gefühl, das ich eigentlich überhaupt nicht erklären kann. Wobei ich nicht weiß, ob die Überzeugung, dieses Gefühl sei "ungesund" daher kommt, dass es sich nicht gut anfühlt, oder ob es daher kommt, dass ich es nicht erklären kann. Die Fähigkeit, es genau zu bestimmen, zu kategorisieren, zu kartieren und zu benennen entzieht sich mir vollends. Es war in dem Moment, als wir in Englisch aufgefordert wurden "Sympathy" von Paul Laurence Dunbar zu interpretieren.
Die Bedeutung war mir sofort klar, die verschiedenen Stilmittel fielen mir direkt auf, alle Symbole zerfielen in Sekunden zu Worthülsen um die wahre Bedeutung zu vermitteln, wie ein Stück Küchenpapier das man anzündet zu Asche zerfällt.
Jetzt, wo ich darüber nachdenke, wird mir klar, was mein ungesundes Gefühl war. Es war ein Mangel an Gefühl. Ich fühlte nichts. Merkwürdig. Gedichte, die ja im Gegensatz zu Sachtexten (welche ich früher nie ausstehen konnte und heute schreiben kann wie eine Maschine) bestehen doch rein aus emotionen, sind sie doch nur dazu Gedacht unser Herz anzusprechen. Wir sollen fühlen, wenn wir sie lesen, nicht denken. Dennoch: nichts. Absolut nichts.
Ich konzentrierte mich auf die Bilder, die das Gedicht beim ersten Lesen kurz hatte aufflammen lassen, wollte sie wieder ins Gedächtnis bringen wie das Bild eines Projektors, dem der Strom ausgeht.
Meine Versuche endeten in einem katastrophalen Fehlschlag, der mich geistig nur ablenkte und es mir unmöglich machte mit der Interpretation fortzufahren.
Was war hier gerade passiert?
Was ist mit mir insgesamt passiert? Solche Dinge kommen nicht einfach so vor.
Spulen wir ein Viertel Jahr zurück. Zurück zur Traumfabrik in Regensburg, zurück zum Improvisationskurs, den ich nam. In dem ich wieder lernte, zu tun, nicht zu denken. In dem alles natürlich kam. In dem ich selbst in Szenen mitwirkte, die andere zum lachen brachten (aber nur, wenn ich nicht über das nachdachte, was ich tat). Das war ein Moment, in dem ich mich lebendig fühlte.  Ich war mir jederzeit bewusst, was ich fühlte, was ich war und wie es mir ging. Ich konnte (und wollte) es zu dem Zeitpunkt nicht benennen, aber tatsächlich war es so.
Hm. 
Ich weiß jetzt, dass es mir damit besser ging, auch wenn ich es nicht benennen kann und es mir fern liegt, das zu wollen. Es hatte etwas natürliches.
Während ich jetzt durchgehend in einer emotionalen Grauzone lebe.
So im darüber reflektieren wird mir klar, dass es mit dem systematischen sezieren, analysieren und zerstören von Gedichten in meiner Schullaufbahn zu tun haben muss. Hierbei wurde den "logischen" Gehirnarealen befohlen die "emotionalen" genau zu beobachten, jede Regung aufzuzeichnen, zu verbalisieren und auf Papier zu bringen.
Es ging darum jederzeit zu verstehen, welcher Teil des Gedichts welche Regung hervorruft, wieso die Autoren welche Mittel, welche Bilder und welche Struktur verwendeten, und was sie genau damit sagen wollten.
...
Wozu? Ich meine, kann man ein jedes Werk der Literatur nicht auch instinktiv verstehen? Ist es notwendig, alles in Kategorien zu stecken? Muss man für jedes Stilmittel, für jede einigermaßen regelmäßige Wortkombination eine literarisch richtige Bezeichnung haben?

Ich habe meinen Schreibblock gefunden. Er liegt genau in dem Problem. Genau dort. Im nachdenken. Im über Gefühle nachdenken. Im Schein, im Wirken, anstatt zu sein.

Ich hätte nie gedacht, dass das so eine Wirkung auf mich haben würde.
...
Vielleicht sollte ich dem Kultusministerium schreiben.

+++Großes Tennis

+++
Sie habens geschafft in meiner Schule ne tragende Wand wegzuhauen und jetzt ist n drittel des Gebäudes gesperrt, weil dort der Boden absackt. Schöne Geschichte. Resultat ist, dass wir noch mehr unter Raumarmut leiden (zusätzlich zum Baulärm und Staubbelastung). Super Geschichte. Da geht also das Konjunkturpaket flöten, möchte man sagen. Zu welchem Zweck? Das Nebengebäude wird nun dazu ausgebaut quasi autark funktionieren zu können (mit eigenem Mehrzweckraum UND einem Naturwissenschaftentrakt, sowie eigenen Kunsträumen), das war nur nie vorgesehen. Genau genommen ist das ein ehemaliges Bürogebäude, das niemals solche Mengen an Leuten beherbergen sollte.
Ich könnte jetzt mit den Fingern auf das Land zeigen, weil die Schule überlastet ist. Oder auf die Eltern, weil sie zu viele Kinder in die Welt gesetzt haben. Aber ich entscheide mich für das Land, man hätte sowas vorhersehen können...
Bah.

Dienstag, 3. August 2010

+++Hm.


+++Hm. Was wäre, wenn es tatsächlich der Murmeltiertag von irgendwem auf der Welt wäre? Es würde wahrscheinlich niemand mitbekommen.

Mittwoch, 28. Juli 2010

+++Noch mehr videos?

+++



Die Videos sind in der angegebenen Reihenfolge zu gucken.

Dienstag, 27. Juli 2010

+++Tool Flood

+++
Here comes the water.

All I knew and all I believed
are crumbling images
that no longer comfort me.
I scramble to reach higher ground,
some order and sanity,
or something to comfort me.

So I take what is mine,and
hold what is mine,
suffocate what is mine, and
bury what's mine.
Soon the water will come
and claim what is mine.
I must leave it behind,
and climb to a new place now.

This ground is not the rock
I thought it to be.

Thought I was high, and free.
I thought I was there
divine destiny.

I was wrong.
This changes everything.

The water is rising up on me.
Thought the sun would come deliver me,
but the truth has come to
punish me instead.

The ground is breaking
down right under me.
Cleanse and purge me
in the water.

Donnerstag, 22. Juli 2010

+++Double Rainbow, OHMYGOD

+++ Dieser Typ freut sich

Und dieser hat n tollen Remix erstellt.

Mittwoch, 30. Juni 2010

+++Urge

+++First of all I have to apologize to all of your for going back to writing in English. But, considering I completely switched to English now, it is the easier thing for me to do, so bear with me.
I just had the urge to blog something, keep you updated on whats going on.
At my birthday I arrived in Seattle. It was quite a flight (9 hours tend to be stressfull) which I spent talking to the soldier sitting next to me. He had quite a bit of stories to tell, like how he spent the last three of his birthdays in Iraq and such. Once I landed in Seattle I went through customs and while I was waiting for my bags some officer picked me out of the crowd and asked me a lot of random questions, asked me for my passport and papers and walked off with them, adding that I should follow him as soon as I had my suitcase. I was baffled, nervous. Did I do anything wrong? What was going on? To be honest, I might have looked a little suspicious: black sweatpants, black sweater, unshaved, unwashed, overslept... just what you'd think a dangerous person would like like... or something. Might have been the mohawk, too. Whatever, I had to answer a lot of questions over and over again and they searched through my stuff, which made me feel pretty uncomfortable. In the end they let me go since I did not have anything forbidden with me nor did I have any vicious intensions. After that I now spent almost a week with the Nikiels (Scott's family) and enjoyed their company as much as the wildlife and the beautiful environment around me. Seriously, this place just makes you want to fight for Greenpeace or something, if you consider that there are places like this that got destroyed. Hm. Whatever, in two days I will continue my trip to Milwaukee.
I hope you all are doing better than your blogs make it appear... the latest entries concern me.

Mittwoch, 23. Juni 2010

+++BIrthday

+++
Roll out of bed, look in the mirror
And wonder who you are
Another year has come and gone
Today is your birthday
But it might be the last day of your life
What will you do if tomorrow it's all gone?
You won't be young forever
There's only a fraction to the sum
You won't be young forever
Nor will anyone
So...
Look at your life, who do you want to be before you die?
Look at your life, what do you want to do?
Look at your life, who do you want to be before you die?
Look at your life, you haven't got forever
And tell me what really matters
Is it the money and the fame?
Or how many people might eventually know your name?
But maybe you touch one life
And the world becomes a better place to be
Maybe you give their dreams another day
Another chance to be free
Happy birthday
Happy birthday
Look at your life, who do you want to be before you die?
Look at your, what do you want to do?
Look at your life, who do you want to be before you die?
Look at your life, it all comes back to you.



Ja Toralf, ich weiß, was mich als Tucke outet. Hah. Aber irgendwie ist dieser Song schon... treffend. Ich bin jetzt zwanzig, zwei Jahrzehnte Weltgeschichte liegen hinter mir und ich weiß noch nicht so recht, was ich so genau mit den nächsten zwei anstelle. Kommt sicher irgendwie auf mich zu. Sicher ist nur, dass ich n Bisschen was an mir tun muss. Ich muss einfach mal ein wenig zielgerichteter werden und weniger Zeit verschwenden. Das ist so mein Plan ab heute. Oder so.
Desweiteren ist mir mal wieder aufgefallen, dass ein Jahr älter werden im Zeitalter des Internets bedeutet, dass man noch ne Extra-Portion von Spam erhält, von Leuten, die dieses Datum und die Leichtgläubigkeit ihrer Kunden zu ihren Zwecken ausnutzen wollen.
Puh, ich hab ECHT ZU VIEL KAFFE GETRUNKEN!
Aber okay. Naja, mal gucken, vielleicht wird mein Geburtstag noch gefeiert. Ihr wisst es als erste. So oder so. Schönen Tag noch, ich hoffe, ihr könnt ihn besser genießen als ich (ab 1,85 m Größe ist jeder Flugzeugsitzplatz unangenehm...).

Mittwoch, 9. Juni 2010

+++Hm.

+++Jaichweiß, ich fand die Leute, die Führerschein gemacht haben und dann nur noch vom Fahren sprachen immer ätzend. ABER: es macht nunmal spaß!
Heute durfte ich das Auto des Freundes eines Freundes fahren. Ein Polo, viel zu klein und ohne Servolenkung, vier gang (reicht ja auch voll aus, im Stadtverkehr). Ich musste mit den Knien lenken, mit dem Hintern schalten und mir mit den armen, die zwischen Kopf und Dach eingeklemmt waren Luft zufecheln.
Nein, so schlimm wars nicht. Im Gegenteil, es war unheimlich lustig. Das Auto fuhr sich super, war sehr tolerant und die Jungs haben auch nicht zu viel gemeckert. Es ist auch keiner umgekommen. Suppi, oder?
Dabei hatte ich heute Nacht noch geträumt, ich könne gar kein Auto mehr fahren.

Montag, 31. Mai 2010

Sonntag, 30. Mai 2010

+++Warum ich (k)eine Romanfigur bin - ein Zusatz

+++Das hier dürfte auch für denjenigen verständlich sein, der den ersten Teil nicht gelesen hat.
Also, nehmen wir doch einmal an, ich SEI eine Romanfigur. Die wissenschaftliche Herangehensweise an dieses Problem ist ja, die These aufzustellen und dann Argumente zu finden, die da gegen sprechen (es wäre ja wohl auch kaum möglich, Argumente dafür zu finden, da es mir sicherlich nicht bewusst wäre.)
Das erste Argument, was da gegen sprechen könnte: ich mache mir aktiv Gedanken darum. Stellen wir uns doch mal einen Roman vor, in dem sich eine Figur Gedanken darüber macht, ob sie eine Figur in einem Roman ist. Natürlich ein interessanter Aspekt, aber ist das realistisch? Würde das jemand lesen wollen? In einem Roman? Hm. Eventuell doch. Es hängt wohl vom Rest des Buches, sowie vom Autor ab, ob solche Elemente Teil des ganzen sein können.
Aber müsste ich nicht Lücken in meinem Leben haben? Schließlich erzählt ein Buch ja nicht jedes Detail des Lebens zu jeder Zeit - das würde zu viel Papier verbrauchen und der Leser würde sich langweilen. 
Da bleibt jedoch das Problem, dass alles, was bisher geschehen ist, nur in meiner Erinnerung existiert. Jeder Romancharakter hat eine Vorgeschichte, die meist im Buch selbst nur flüchtig behandelt wird. Das lässt den Schluss zu, dass sich Charaktäre an Dinge erinnern können, die im Buch nie beschrieben werden. Außerdem ist hier noch zu erwähnen, dass man Zeit ja auch in der Erinnerung nie mit gleicher Geschwindigkeit wahrnimmt - vielleicht wurde dort die Erzählung ein wenig gekürzt, um den Lesefluss zu beschleunigen, oder einfach weil die Details nicht SO wichtig waren.
Doch was ist der Sinn hinter dem Buch? Welche große Aussage wird dabei heraus kommen? Naja, entweder gar keine (schließlich mache ich mir gerade darüber Gedanken, d.h. alles was ich hier sage muss zu einem bestimmten Grad falsch sein, damit der Leser am Ende überrascht ist) oder eine, die ich natürlich nicht sehen kann, da ich ja selbst unvorbereitet darauf sein muss, um dem Leser die Möglichkeit zu geben, sich in meine Lage hinein zu versetzen und das Problem auf ihr eigenes Leben anzuwenden.
Vielleicht steht mir der große Konflikt noch bevor?
Vielleicht bin ich Teil einer Serie, und es kommen immer wieder Konflikte und Herausforderungen auf, mit denen ich mich befassen muss? ...
Mein letzter Punkt. Wenn ich eine Romanfigur bin, wieso nehme ich dann die Welt um mich herum überhaupt wahr?
-
Wieso nicht? Ich meine, ich weiß ja nicht, wie die Welt für den Leser aussieht. Oder für den Autor. Meine Wahrnehmung der Welt muss davon nicht in irgendeiner Weise beinträchtigt sein.
Ich kann es also weder wiederlegen, noch beweisen, dass es so ist.
Ähnlich einem religiösen Weltbild - auch weil diese Einstellung eine bestimmte Sicht auf mich, die Welt und die Personen um mich herum verändern würde

Während ich so schreibe finde ich aber die Leserperson weniger interessant als den Autoren. Dieser Mensch hat dann ja vollkommene Kontrolle über mein Leben. Alles ist schon vorgeschrieben und ich könnte meiner Zukunft nicht ausweichen, selbst wenn ich den Weg vor mir kennen würde.
Hm.
...

Daraus ließe sich sicher ein schöner Roman schreiben.

+++Warum ich (k)eine Romanfigur bin - eine Interpretation.

+++Achtung: Dieser Eintrag enthält Spoiler zu dem Buch "House of Leaves" Von Mark Z. Danielewski.
Obwohl ich das Buch "House Of Leaves" vor mehreren Monaten zuende gelesen habe, muss ich sagen, dass es immer noch an und in mir arbeitet. Um zu erklären warum muss ich zuerst ein wenig zum Buch erzählen.
In "House Of Leaves" geht es um Johnny Truant, der die Aufzeichnungen eines Mannes findet, der sich Zampanó nennt. Zampanó war ein blinder Eremit, der seine Wohnung allerhöchstens verlassen hat, um die Katzen im Hof seines Hauses zu besuchen. Doch ist er nicht der Kern des Buches, vielmehr geht es eben um sein Manuskript, in dem er ein Video transkribiert: den "Navidson Record" - die Selbstdokumentation eines berühmten Fotographen (Will Navidson), der den Einzug seiner Familie in ein Haus in der Ash Tree Lane auf Film festhält. 
Nach einer Weile stellt sich jedoch heraus, dass das Haus von innen größer ist als von außen; die Dimensionen ändern sich stetig und eines Tages taucht der Eingang zu einem Labyrinth auf. Obwohl seine Lebensgefährtin (mit der er übrigens zwei Kinder hat) ihn bittet es nicht zu tun geht Navidson seinem Entdeckerdrang folgend in dieses Labyrinth und dokumentiert diese Erkundungen (der Hauptteil des Videos).
 Zum Labyrinth selbst ist einiges zu sagen: 
-es ist absolut dunkel
-die Wände sind aus einem schwarzen, glatten Material
-es erstreckt sich in alle Richtungen unendlich lange
-ab und zu lässt sich ein Geräusch vernehmen, dass einem Tier gleich klingt
-es verändert sich stetig.
Alle diese Dinge treffen (wenn auch nur in geringeren Maßen) auf das Haus zu, in dem die Navidsons leben.
Nun passieren einige Dinge, die halt die Absurdität der bereits geschilderten Umstände noch einige Stufen weiter treiben: nachdem eine Expedition in das Labyrinth die ersten Todesopfer (unendliches Labyrinth + Schusswaffen = Wahnsinn und Verletzte) fordert "beschließt" das Haus, alle Insassen zu verschlingen (oder zu vertreiben?): Gänge werden plötzlich Enger, Böden verschwinden und geben unermesslich tiefe Abgründe preis und am Ende schaffen es alle bis auf Navidsons Bruder, das Haus zu verlassen. Letzterer fällt in den Abgrund. In tiefster Trauer versunken kehrt Navidson zurück, in der Hoffnung, seinen Bruder im Labyrinth zu finden (Expedition #5). Er findet das Haus wie vorher vor, d.h. die Böden sind da und die Gänge passierbar und fährt mit einem Fahrrad in das Labyrinth ein (ich schildere dies so sehr im Detail, weil dieser Part mich beeindruckt hat). Im Labyrinth stellt er irgendwann fest, dass es bergab geht und er sich nur noch rollen lassen muss. Tagelang zischt er abwärts durch die Dunkelheit, bis er kurz vor einem Abgrund gerade noch rechtzeitig Bremsen kann. Er steigt dann ab, um eine Treppe empor zu klettern (das Buch unterstützt hier den Verlust der Orientierungslosigkeit durch die Veränderung des Layouts - so fand ich mich plötzlich auf der vorhergehenden Seite wieder, weil ich vergessen hatte, dass ich das Buch an einer Stelle um 180° drehen musste, um den Text zu lesen. Er kommt nun in einen Korridor, der immer enger und enger wird (wieder unterstützt durch das Layout) und gelangt schlussendlich an eine Öffnung, durch die er auf eine Plattform klettert, die im nichts zu schweben scheint. 
Plötzlich verschwindet sogar die Wand, durch die er kam, und er hängt mit der Plattform mitten in der Luft.
Er ernährt sich von seinem Proviant, so gut es geht, und versucht, Licht zu erzeugen, um sich wohl zu fühlen und um sich mit einem Buch die Zeit zu vertreiben, und noch Bilder mit seinen Kameras produzieren zu können. Er liest: "House Of Leaves". 
Meine Reaktion darauf:
Das Zampanó Transkript findet hier ein Ende, nachdem Navidson in die Dunkelheit fällt und stirbt, woraufhin seine Frau die Videos als den "Navidson Record" veröffentlicht, in der Hoffnung, Antworten auf die Rätsel des Hauses in der Ash Tree Lane zu finden.
Das Buch selbst geht jetzt einen Schritt weiter nach draußen, zurück zu Johnny Truant. Dieser ist von Zampanós Aufzeichnungen so verwirrt, dass er unbedingt den Tatsachen auf den Grund gehen muss. Zuerst stellt er fest, dass keine der Quellen, die in Zampanós Manuskript zitiert wurden existiert. Desweiteren war Zampanó blind, d.h. er hätte niemals irgendein Video sehen können.
Dennoch reist Johnny auf der Suche nach Antworten herum und trifft auf eine Gruppe Musiker, die ein Lied spielen, dass sich auf den Navidson Record bezieht. Auch sie führen eine Ausgabe von "House Of Leaves" mit sich, jedoch ohne Truants Beiträge darin, außerdem wird sein Name als der Name des Autors angegeben.
Der Rest des Buches behandelt Truant, der irritiert durch die Welt taumelt und versucht, dem Buch selbst auf den Grund zu gehen - eine Situation, in der ich mich selbst befinde.
Zuerst einmal ist es natürlich erstaunlich, dass das Buch in sich selbst zwei mal auftaucht. Die Personen können ihre eigene Geschichte lesen und müssten doch (ähnlich wie in der unendlichen Geschichte) sich selbst wiedererkennen, oder?
Außerdem müssten sie ja auch vorwärts blättern können, und so sehen, was auf sie zu kommt.
Sie tun es aber nicht. Ihre zeitliche Wahrnehmung bleibt damit punktuell, sie erleben nur die Sekunde, in der sie sich gerade befinden.
Sie sind Figuren in einem Buch, welches sie selbst lesen können. Sie bringen Zeit damit zu, sich mit einem Werk zu beschäftigen, in dem ihre Realität geschildert wird.
Warum das ganze? Was wollte Danielewski ...?
Ich befinde mich, wie gesagt, in einem Stadium wie Johnny Truant und versuche dem ganzen auf den Grund zu gehen. Habe ich es hier, ähnlich wie er, mit dem sinnlosen Gebrabbel eines Wahnsinnigen zu tun?
Was sagt dieses Buch tatsächlich über uns? Über mich? Über die Realität, in der wir uns befinden? 
Nehmen wir an, ich sei also auch eine Romanfigur in einem Buch namens "House Of Leaves", irgendjemand liest also meine Lebensgeschichte nach. Würde ich das jemals mitbekommen? Nein, natürlich nicht. Ich könnte auch nicht vorblättern, nicht zurückblättern (der Leser könnte das natürlich - er nimmt also die Zeit als ein ganzes wahr, während ich mich auf das jetzt beschränken muss) und doch kann er ja nicht alle Seiten gleichzeitig lesen.
Und er kann sich nicht sicher sein, ob sich das Buch nicht verändert, wenn er es nicht beachtet - während gleichzeitig seine Erinnerung verändert wird. Falls als irgendein Ereignis eintreten sollte, dass den normalen Fluss der Zeit verändert (Zeitreise?) so könnte es sein, dass dem Leser das überhaupt nicht klar ist.
...
Und mir?


(Ist überhaupt noch jemand nicht komplett verwirrt?)


Hmpf.
Dieses Buch arbeitet einfach viel zu sehr an mir und ich kann es niemandem erklären, der es selbst nicht liest. Es nimmt alle Instrumente, die wir brauchen um uns in der Welt zurecht zu finden und stellt sie falsch ein. Oder anders. Vielleicht auch richtiger als jeh zuvor.
Versuchen wir es nochmal von vorn. 
Ich glaube, alle Figuren des Buches sollen Teile des Lesers darstellen: Will Navidson ist die Neugier des Lesers. Als erfahrener Fotograph hat er schon einiges gesehen, einiges festgehalten (es wird wohl kaum einen wirklich unerfahrenen Leser geben, der sich an House Of Leaves herantraut, ohne es nach den ersten 10 Seiten aufzugeben). Zampanó hingegen ist ein weiterer Teil des Verstandes des Lesers: er kann nicht alle Details des Buches aufnehmen. Genau genommen kann er sich nur auf etwas sehr grobes beschränken, denn er liest nur den Bericht über etwas, was vielleicht oder auch nicht jemals geschehen ist - genau wie Zampanó, der durch seine Blindheit gar nicht fähig gewesen sein kann, den Navidson Record zu sehen. Johnny Truant ist der analytische Verstand des Lesers, der mit seinen unzureichenden Mitteln versucht, das Buch zu verstehen, seine Essenz zu durchdringen und am Ende mit einer Erklärung für die Ereignisse da zu stehen.
Diese Verbindungen werden ja dadurch gezeigt, dass die Figuren, wie der Leser selbst, mit dem Buch konfrontiert werden. Auch das Labyrinth, das in meinen Augen eine Metapher auf den Verstand ist (vorallem, da es sich scheinbar durch das Unterbewusstsein beinflussen lässt) deutet darauf hin.




















...




Ich habe das Gefühl, als wäre ich keinen Schritt weiter.
Gute Nacht.

Freitag, 21. Mai 2010

+++Oh wow.

+++
White Power. Gold Shower. Weiße Kraft. Gelber Saft. Ich kann nicht mehr! XD

Dienstag, 18. Mai 2010

+++Sprachprobleme

+++Ich habe das Gefühl in meinen sprachlichen Möglichkeiten stark eingeschränkt zu sein. Auf eine sehr merkwürdige Art und Weise verkümmert mein Vokabular momentan auf eine Mischung aus hochgestochenen Fachworten und Slang, der sich nicht unbedingt verträgt. Das Problem ist, dass dabei viel an Varietät verloren geht. Na klar, das klingt jetzt gerade nicht so, weil ich eben einige Worte benutze, die andere nicht einmal kennen. Aber wenn ich dann Texte von mir lese, dann fallen mir etliche Wiederholungen in Wortwahl und Satzbau auf, einfach, weil meine sprachlichen Fähigkeiten nicht mehr das sind, was sie einmal waren.
Jaja, ich meckere auf hohem Niveau. Wenn ich jedoch bedenke, dass ich zwei Preise beim Burgdorfer Schreibwettbewerb gewonnen habe, dann muss ich sagen, dass mir das heute wohl nicht mehr möglich wäre. Manchmal lese ich so meine Texte von vor zwei Jahren (Blogeinträge, Prosa...) und stelle fest, dass ich beinahe ein künstlert mit Worten war. Einfallsreich, kreativ, mitreißend... heute ist davon nicht mehr viel übrig, so scheint es mir.
Wo ich früher mit ungewöhnlichen, aber effektiven Metaphern glänzte, da ist heute nur noch schnödes geradeausschreiben möglich. Vielleicht liegt es ein wenig daran, dass ich heute mehr scheinen möchte, als zu schreiben.

Montag, 10. Mai 2010

+++Booyah! (nr.2)

+++5 Fehlerpunkte.
Bestanden.
Right on.

Donnerstag, 6. Mai 2010

+++Coming Clean

+++Jeder lügt ab und zu mal. Es gibt keinen, der das bestreiten wird. Natürlich gibt es aber auch "Lügen" und es gibt "Lügen". Die meisten sind nur dazu da, um einen selbst besser da stehen zu lassen oder bestimmte unannehmlichkeiten zu vermeiden.
Ich habe mich entschieden jedem Freund die Möglichkeit zu geben, von mir die volle Wahrheit über alles zu erhalten, wenn es ihm denn beliebt.
Wie das geht?
Wir vereinbaren einen Termin, quatschen und klären alles, was zu klären ist. Aber vorsicht: es gibt Dinge, die manch einer nicht unbedingt hören möchte.
Vielleicht verändert das eure Beziehung zu mir nachhaltig auf eine negative Art und Weise.

Sonntag, 2. Mai 2010

Dienstag, 27. April 2010

+++Meisterplan

+++Ein FDP-Sprecher verkündete am gestrigen Abend, dass man einen Weg gefunden habe, Vollbeschäftigung durch ein Hilfsprojekt an die Dritte Welt zu erreichen.
Dem Sprecher zufolge würde man so sowohl das Problem der Arbeitslosigkeit, als auch das des Welthungers auf einen Streich lösen. Details wollte er noch nicht Preis geben, verriet aber, dass der Plan den Titel "Soylent Gelb" trage.

Montag, 26. April 2010

+++2012

+++Wisst ihr was?
Die Welt geht am 20.12.2012 unter. Das habe ich so beschlossen. Einfach nur, weil wir bis dahin unsere Leben viel intensiver leben.
Die Welt geht unter man. Fehlfunktion im LHC, Sonneneruption, die uns alle zerstört oder der 3. Weltkrieg, der sehr schnell zuende ist. Ist mir auch egal. Hauptsache es passiert. Hauptsache wir leben bis dahin.

+++Bewusstsein

+++Was ist eigentlich Bewusstsein?

Sonntag, 25. April 2010

+++Wie das Leben so spielt.

+++Gestern Abend war ich mal wieder bei ~.T.~. Bei lecker Wein wurde da konversiert, was das Zeug hält. Eigentlich hatte ich ja vor gehabt, um eins mit dem Zug zu fahren, wurde aber dann doch noch überredet, bis um halb drei zu bleiben. Ein folgenschwerer Fehler, wie sich herrausstellte.
Für gewöhnlich fährt nämlich um X:38 eine Stadtbahn, die mich ganz gemütlich zum Bahnhof bringt. Nicht aber um 2:38.
Das fiel mir aber auch erst auf, als ich von Leuten gefragt wurde, ob ich wüsste, wann die Bahn denn genau käme.
Dumm gelaufen. Naja gut, dann muss ich eben zwei Stunden warten, dachte ich.
Der nächste Zug muss dann ja um 5 fahren.
Ich taber also so durch die Stadt, erst Richtung Hauptbahnhof, bin dann aber doch an der Christuskirche unter die Erde und in die erst-beste Bahn. Hatte ja Zeit.
Also Richtung Kröpke, da in die 4, damit ich dann gleich in der Karl-Wiechert Allee stehen kann und mich nicht mit dem Gesocks am HBF abgeben muss, und da auf den Zug warten kann.
Ich hätte es besser wissen müssen, schließlich war ich schonmal in der Situation, dass ich um 5 an einem Sonntagmorgen den Zug nehmen wollte.
Naja, meine Erinnerung wurde dann auch gleich von der Abfahrtenanzeige am Bahnhof aufgefrischt. Sonntags fährt der Zug nämlich um 6.
Was tun? Es ist kalt, und um den Iro herum verliert man doch ganz gut ganz schnell Temperatur.
Also in irgendeine Bahn setzen. Mist, die nächste kommt in 50 Minuten. Also in den Fahrstuhl stellen, Tanzen und/oder Sodokus auf dem Handy lösen.
(Jeder, der mich gesehen hätte müsste mich für vollkommen verrückt gehalten haben.)
Die Bahn in die Gegenrichtung kommt, ich verpasse sie.
Blöd.
Naja gut, dann eben laufen. Ich gehe an den Schienen entlang zur nächsten Station. 27 Minuten.
FFFFFFFFFFF.
Weiter zur nächsten. Baustelle, die Station existiert nicht. Unterwegs habe ich eine halbvolle Sprite-Flasche gefunden, die ich zu meiner Belustigung (um etwa 3:50 morgens, wohlgemerkt) vor mir her gekickt habe.
Endlich habe ich wieder eine Station zufassen, eine Ersatzstation ohne Möglichkeit zu ersehen, wann die nächste Bahn kommt. Mir egal, dann warte ich einfach bis sie kommt. Angestrengt sehe ich die Straße herunter auf die Lichter, die den Schienen folgen, aber dann immer wieder abbiegen - bis dann ein engstehendes Lichterpaar auf mich zukommt und sich doch als Bahn entpuppt.
Rein, ab Richtung Bahnhof.
Am Aegi dann in die 2 und im Hauptbahnhof aussteigen.
Die U-Bahnsteige sind wie erwartet nur noch von wenigen menschenähnlichen Kreaturen und ein paar Securities bevölkert, hier halte ich es eine Weile aus. Gehe auf und ab, gehe die Rolltreppen in falscher Richtung. Sitze. Sitze. Sitze.
Es wird mir jedoch langsam zu kalt, also gehe ich ins güldene M und setze mich herein.
Bis hier hin sind zwei Stunden vergangen, die mir unendlich ewig vorkamen.
Nun schlenderte aber eine Dame mit Apfelschorle und Joghurt heran und setzte sich zu mich. Sie kam gerade vom Latino-Tanzen, so habe ich erfahren, als wir uns unterhielten.
Dank ihr ging die Zeit gleich doppelt schnell vorbei, sie hatte eine gute Menge Gesprächsstoff parat.
Endlich wurde es 6, mein Zug kam und ich stieg ein.
Nachdem wir losfuhren begann ich, mich mit dem noch recht wach aussehenden Mädel mir gegenüber zu unterhalten. Zum einen, weil sie interessant aussah, zum anderen, weil ich damit der vollkommen betrunkenen, mitte-dreißig-jährigen aus dem vierer schräg gegenüber weniger Berechtigung gab, mich so lüstern an zu schauen. Hat sie nicht gestört. Sie hat weiter gemacht.
Janaklasse.
Egal, meine neue Gesprächspartnerin (aus Celle) entpuppte sich als nette Persönlichkeit, die mir erzählte, wie schwierig es doch sei, als Mädchen in der Black-Metalszene von Hannover zu überleben.
Alles in allem bleibt zu sagen: ich hätte wahrscheinlich sofort umdrehen und zu ~.T.~ gehen können, als ich feststellte, dass meine Bahn nicht fährt. Andererseits hatte ich so ein paar nette Gespräche und habe wieder ein wenig was erlebt.
Außerdem könnte die Bahn sich doch bitte mal herablassen und an beiden Wochenendtagen die Bahnen zu den gleichen Zeiten fahren lassen.
Vielen Dank.

Mittwoch, 21. April 2010

+++10

+++
Auf Vollbild in Dunkelheit zu genießen.

Dienstag, 20. April 2010

Dienstag, 6. April 2010

+++Fahrradfahren! Rad!

+++So. Der Gesundheit meiner Couch wegen (die rechte seite ist nun hoffnungslos durchgesessen und das Futter guckt raus) und um endlich für mein Kunstprojekt inspiriert zu werden habe ich mich entschieden mit dem Fahrrad ne Runde raus zu fahren. Einfach durch die Stadt gurken.
Also erstmal rechts die Straße hoch, ein paar Kreuzungen fahren bis das Rad den Rost abschüttelt und dann links, links auf den Ostlandring.
Mittlerweile laufen mir die ersten Menschen über den Weg.
Wir reden hier von der Burgdorfer Südstadt, also einem Ghetto auf hohem Niveau. Breitgürtelige "Frauen", die sich mit ihrer gerade ausgehenden Kippenschachtel schon die nächste anzünden und die dazugehörigen Männer mit Mustern und Gel en Masse in der Frisur, deren Haut auf Ober-und-Unterhitze ordentlich durchgetoastet wurde.
Dazu Bälger, die bei Wölfen sicherlich ne bessere Erziehung genossen hätten. Na gut, denke ich, fährste eben woanders lang.
Bin dann nach Hülptingsen, aber dort Richtung Klärwerk abgebogen. Auch wenn ich in letzter Zeit viel mit Meli zu tun hatte und das problemlos überstanden habe war dieses in der Sonne die alte Strecke fahren doch n Bisschen zu viel für mich in dem Moment.
Schon komisch, wie einen sowas ewig in Ruhe lassen kann und dann plötzlich PADAUTZ holt es einen ein wie der LKW, der den Smart auf der Autobahn vor sich her schiebt.
Naja die Metapher hapert. Aber ihr wisst, wo ich damit hin will.
Jedenfalls nicht Richtung Hänigsen, also zur Feuerwehr. Bin an ~T~s Haus vorbei und denke an die schönen Abende und Nachmittage dort, denke daran, dass er jetzt auch in Hannover wohnt und ich es immer ätzend finde, nachts aus Hannover zurück zu kommen. Oder in Hannover zu übernachten.
Hm.
Okay. Weiter an der Feuerwehr vorbei, bei Parlasca links rein. Ein beinahe Erinnerungsunbelasteter Ort, dieser Feldweg, der dort an den Schienen vorbei führt.
Bis zur Brücke.
Hrmpf.
- - -

Naja gut, irgendwann dann durch den Stadtpark zurück und wieder nach hause.
Alles, wozu ich inspiriert worden bin hast du gerade gelesen.
In Kunst bin ich nicht einen Schritt weiter.
Kot.

Sonntag, 4. April 2010

+++Oh Deutschland, wo soll das enden?

+++Ja. Ich hatte ja hier geschrieben, ich würde doch nach Heeßel gehen. Da sich aber meine gesamte Familie nun für Hänigsen entschieden hatte ward ich auserkoren eine Expedition von hier aus dort hin zu führen.
Alles kein Problem, die Strecke kenne ich ja - eigentlich.
Auf gehts, mit Gebrüdern und Freunden, neu, alt, jung, unbekannt und altbekannt.
Etwa in Höhe von Dachtmissen hatte jeder schon so das dritte 5,0 hinter sich und die Stimmung ward erhoben, wir entschieden SM noch dazu zu holen. Gesagt getan, und so wanderten wir dann weiter den Feldweg gen Hänigsen entlang.
Problematisch wurde es, als wir am Ende an einer T-Kreuzung ankamen und nicht wussten, wie wir weiter mussten. Kein Problem, SM ist ja einheimische und weiß, wo wir lang müssen. Wir verlassen uns also auf ihr Urteil und gehen nach rechts, und dann links in den Wald hinein.
Nach einer guten Waldstrecke kommen wir weit nach Sonnenuntergang an einer Landstraße an, überqueren diese und biegen nach rechts ab.
Eine gefühlte Ewigkeit später müssen wir eingestehen: das ist nicht die Landstraße, auf der wir sein wollten und wir gehen schon viel zu lange.
Also musste ich Taxi Papa anrufen und um Abholung bitten.
Ruck-zuck war er da und fuhr uns in Schichten nach Hänigsen - zu unserem Schrecken mussten wir feststellen, dass wir auf der B188 waren und wieder Richtung Burgdorf watschelten.
Naja gut.
In Hänigsen angekommen mussten wir feststellen: das gesamte Osterfeuer war von Nazis umringt.
Zwei dumme Sprüche später kamen wir dann auch schon in eine brenzlige Situation, die durchaus in körperlichem Schaden hätte enden können, wenn wir uns nicht so deeskalierend verhalten hätten.
Aber dennoch traten wir die Flucht an, mit dem Ziel nach Hülptingsen zu fahren.
Dort angekommen klang der Abend dann angenehm aus.

Irritiert bin ich doch von der Nazi-Dichte auf dem Osterfeuer.
Ich halte Hänigsen in der Beziehung für nichts besonderes, kann ich also davon ausgehen, dass das als exemplarisches Beispiel dienen darf?
Wie sieht das auf den anderen Dörfern in der Umgebung aus?
Wie sieht das in den Dörfern ganz Deutschlands aus?
Wie groß ist diese Bewegung, die sich nicht in Meinungsumfragen oder Wahlen zu erkennen gibt, weil sie die demokratische Grundordnung als solche verachtet?

...

Müsste nicht schon längst etwas getan worden sein?

Mittwoch, 31. März 2010

+++Osterfeuer

+++Ich gehe wohl doch zum Osterfeuer in Heeßel. Freue mich darauf, möglichst viele bekannte (und gerne auch nette, neue) Gesichter dort zu sehen!
Bis dann!

Samstag, 13. März 2010

+++Ein absolut genialer Tag!

+++Boah. Gestern war einfach mal wirklich super. Ja, ich gebe zu, ich habe mich morgens aus dem Bett prügeln müssen, und das, obschon ich mich dafür entschied einen Zug später zu nehmen. Also Routinemäßig den morgentlichen Ablauf abspulen, zum Bus dackeln (der um 7:08 ist immer furchtbar überfüllt...) und Bahnfahren. Viel blabla, ab hier, ich spule mal vor.
Ich komme immer, wenn ich den Zug um 7:24 nehme 5 minuten nach offiziellem Stundenbeginn in der Schule an. Mein Lehrer war nach mir da. STRIKE I!
Die Doppelstunde war nicht besonders interessant, vorallem, weil ich dauernd im Kopf hatte, dass mein Schultag damit endet.
Das ist übrigens schon STRIKE II, auch wenn ich das am Tag vorher schon wusste.
Also ab nach hause und erstmal HART GECHILLT.
Dann habe ich so am Nachmittag die Vorbereitungen für die Premiere getroffen, duschen und son albernen Kram.
Warum ich das am frühen Nachmittag mache? Ganz einfach, weil ich a: schon um 18 Uhr im HdJ sein musste und b: weil ich vorher meine erste Fahrstunde hatte.
Also zur Fahrschule geradelt und dort mit meinem Fahrlehrer getroffen. Er war erstaunt zu hören, dass ich noch nie ein Kraftfahrzeug gesteuert habe und meinte, vorerst würde ich dann wohl nur Blinker und Lenkrad bedienen. Also Sitz und Spiegel einstellen (was bei mir schon n bissl Arbeit ist) und los gehts.
Aus holprigen Lenkbewegungen mit verknoteten Armen wurden schnell recht flüssige Abläufe und wir fuhren. Was für ein geiles Gefühl!
Auf die Gartenstraße, das Celler Tor runter, auf die Marktstraße und dann über die Hochbrücke. Wo wir hinfahren? Nach Altwarmbüchen. Real, um genau zu sein, mein Fahrlehrer wollte sich "Wicki und die Starken Männer" kaufen. Also los. In Kirchhorst etwa übernehme ich das Gaspedal, kurze Zeit später darf ich dann schon kuppeln und bremsen und dann schließlich ... schalten! Natürlich bin ich ersteinmal überfordert, aber gegen Ende habe ich auch das ganz gut hinbekommen.
Wir unterhalten uns so und irgendwann legt er dann Rammstein ein und wir unterhalten uns über die Entwicklung der Band und Bands im generellen.
Boah.
Naja, wir sind dann eben noch ein Bisschen durch die Gegend gefahren und aufm Weg zurück durch Burgdorf fährt dann ein Trecker vor uns.
"Überhol mal."
Sofort bin ich von einer gleichmäßigen Schweißschicht benetzt.
Aber auch das habe ich hinbekommen.
Punkt 17:15 haben wir dann am HdJ gehalten. Meine Knie waren weich und meine Konzentration weg, daher hatte es auch nicht mehr viel Zweck, weiter zu fahren.
Alles bis so gegen 19:30 ist dann wieder nicht besonders wichtig. Aber um diese Zeit füllte sich der Zuschauerraum.
Wir legten eine beinahe perfekte Premiere hin und der Applaus war, trotz 2:30 Länge immernoch super.
Und jetzt schwebe ich immernoch ein Bisschen.
Darum spiele ich Theater :D

Donnerstag, 11. März 2010

+++...

+++Heute ist es wieder passiert. Die Bahn fuhr nicht, weil jemand die Oberleitungen geklaut hat.
Letzte Woche war es erst das letzte Mal der Fall, damals wurden Schienen geklaut.
Man fragt sich, wozu zum Henker klaut man diese Teile? Was fängt man damit an?
Die Lösung ist so erschreckend einfach wie großartig:
jemand in der Region Hannover baut einen Transformer!

Samstag, 6. März 2010

+++Verständnis

+++Ich habe es verstanden! ICH HABE ES ENDLICH VERSTANDEN!
Ich weiß jetzt, wo mein Schreibblock liegt: an meiner Faulheit. Ich muss etwas tun, etwas aktives, etwas, wonach ich das Gefühl habe etwas erreicht zu haben.

All die Monate bin ich vor mich hin gedümpelt, aber der Bühnebau heute beim Theater hat mir die Augen geöffnet!

+++Wenn ich einen Wunsch hätte

+++würde ich mir wünschen, noch schlauer zu sein, nur um mir dann heimlich zu wünschen, dumm zu sein.

Dienstag, 16. Februar 2010

Montag, 15. Februar 2010

+++Booyah!

+++Gerade ne Bewerbung abgeschickt!
Yeah, bin ich cool!

Sonntag, 14. Februar 2010

Freitag, 12. Februar 2010

+++In Ordnung, Myspace, dann eben nicht!

+++Myspace ist jetzt so sehr zur Kommerzhure geworden, dass sie jetzt ganzseitige Videos auf der Startseite präsentieren, die es unmöglich machen, sich ein zu loggen, solange sie noch laufen. Das ist für gewöhnlich kein Problem gewesen, denn sie hatten immer einen funktionierenden "schließen" Button.
Jetzt ist da ein ganzseitiges Video von "Wolfman", einem Film, der mich mal so ÜBERHAUPT NICHT interessiert und blockiert meinen Weg zu sinnlosen Umfragen, Leuten, die sich beschweren, wie langweilig ihnen doch ist u.a.
...
Ich finde den Schließen Button, drücke drauf und lande auf der Wolfman page. Ich schließe sie, gehe zu Myspace zurück, versuche es erneut und scheitere ein zweites Mal.
Dann eben nicht. Nein, das Video lasse ich nicht zuende laufen. DU ZWINGST MICH NICHT, WERBUNG ZU GUCKEN, MYSPACE, DU NICHT!

Verdammte Kommerzhuren.

Selling out, laying down, sucking up, to the man.

Dienstag, 2. Februar 2010

+++Das war knapp!

+++Cookies sind ja für mich immernoch eine leckere Angelegenheit. Obschon ich viel mit den Interröhren zu tun habe gibt es dennoch das ein oder andere Mysterium.
Zum Beispiel, wieso mein Google-Account mich plötzlich mal wieder nach nem Passwort fragt.
Hat er Jahre lang nicht gemacht und brav hingenommen, dass sich immer die gleiche Person von immer dem gleichen Rechner eingeloggt hat.
Nun möchte er also mein Passwort wissen. Ich tippe mein Standardpasswort ein. Ist es nicht. Stimmt, Google wollte hier immer was besonderes haben, länger, vielleicht mit Zahlen?
Ich probiere rum, wieder nichts.
Ich gerate ins schwitzen.
Ich kann mir das Passwort zuschicken lassen, an meine gmail Adresse. Aha, die hat leider das gleiche Passwort wie der Account, mit dem ich blogge, weil es im Prinzip EIN Account ist. Klasse.
Gott sei Dank konnte ich es aber wieder her stellen.

Aber naja, wie heißt es doch so schön mit den Eiern und dem Korb?
(Gibt es das Sprichwort im deutschen überhaupt?)
Und wieso wollte Google plötzlich mein Passwort? Vertraut mir Google nicht mehr? Nach all der Zeit?
...
Ist dies der Beginn des Aufstandes der Maschinen?!

Freitag, 29. Januar 2010

+++"Good Lord."

+++
Patrick Steward, wie wir ihn noch gar nicht kennen.

Sonntag, 24. Januar 2010

+++Vatertag im Dude-Style

+++Ihr wisst, was ihr am 13. Mai macht, gell?

+++o.O

+++

+++Ow, my Balls.

+++

Dienstag, 19. Januar 2010

+++1000 Meisterwerke - heute: das Graffiti gegenüber dem Stadtmuseum.


+++
"SEX ist geil" hat der  anonyme Künstler an die Wand geschrieben, der uns wahrscheinlich auch die "SEX" Mülltonne am Spielplatz im Stadtpark und das ein oder andere Kunstwerk unter der Brücke am Finanzamt bescherte.
Auffällig ist die Schriftart. Scheinbar lieblos wurde die Botschaft auf diese morbide anmutende Wand geschmiert. Doch gerade diese Lieblosigkeit oder Vielmehr die Diskrepanz zwischen der Art der Darbietung und dem rein formellen Wortwert lässt mich genauer hinschauen. Irgendetwas stimmt hier nicht.
Das Wort "SEX" ist komplett in Großbuchstaben geschrieben, als wollte es herausgeschrieen werden, als sei selbst teil des Aktes, in Wildheit und Getöse vollzogen und mit Geschrei beendet.
Nun steht es aber am Anfang. Liegt es daran, dass Sex nunmal am Anfang des Lebens steht?
Und was ist mit diesem absolut trivialen Satz, dessen Inhalt doch eigentlich selbstverständlich sein sollte?
Fragen über Fragen tun sich auf.
Die Antwort liegt in der Leinwand selbst, im Setting, in der Bühne, die der Künstler wählte.
Ihr rauer, schmutziger Untergrund ist nun gar nicht "geil" und fügt diesem Kunstwerk nur einen weiteren Wiederspruch hinzu.
Auch die Wahl des Ortes, gegenüber dem Stadtmuseum, einem Ort der Bildung, ist sicherlich gewählt.

Ich kann nur vermuten. Ich vermute also, dass der Künstler den Betrachter auffordern möchte, einfach mal aus seiner grauen Welt aufzutauchen, aus dem Alltag, in dem alles grau ist, alles kaputt ist, alles Scheiße ist.

Alles?
Nein, denn Sex ist ja geil.

Montag, 18. Januar 2010

+++Was für ein Wochenende.

+++Meine Güte. (das sage ich häufiger).
Ich muss es mal eben zusammenfassen, am Ende sieht es sicher sehr kurz aus, obwohl es sich momentan ewig lang anfühlt.
Freitag: Angrillen bei J.Li. (Nicht J.Lo.!). Wunderschöne und männliche Angelegenheit, trotz der zwei anwesenden Frauen.
Samstag: Theaterprobe, abends dann "Jacob's Ladder" mit =H= gesehen. FUCK ist der Film intensiv! Ich hätte nicht gedacht, dass man sowas mit filmischen Mitteln machen könnte, aber ich glaube, ich war tatsächlich ein kleines Bisschen traumatisiert.
Sonntag: Theaterprobe und hartes chillen.
Das war auch nötig, die Probe war sehr aufwendig.

Irgendwie konnte ich das mal besser.

Sonntag, 17. Januar 2010

+++"Mr. Marcus ist nicht verrückt, er ist lediglich ein bisschen gestört!"


+++
"Von Allen Wundern, die ich jeh gehört
scheint es mir doch das größte, dass sich die Menschen fürchten.
Wo sie doch wissen, der Tod, das Schicksal Aller
kommt, wann er kommen soll!"

"Schau nicht unters Rosenbeet" ist die neue, schwarzhumorige Thrillerkomödie des VVV-Theaters.
Darin geht es um die Familie Henk, deren Oberhaupt verstorben ist und nun eine beträchtliche Summe Geld hinterlässt.
Doch Neid führt zu Hass und Aggression, so dass es schnell zu Todesfällen kommt.

Ich spiele darin auch mit und würde mich freuen, viele bekannte Gesichter zu sehen.
Der Kartenvorverkauf bei Bleich, Drucken und Stempeln hat bereits angefangen und geht wahrscheinlich demnächst in die heiße Phase, also ZUGREIFEN!

Sonntag, 10. Januar 2010

+++Achdukacke.

+++Ich lese gerade "The House of Leaves" in der englischen Originalfassung.
Das ist der progressive Metal der Literatur.
Meine güte.






Und es ist gut.